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L.I.E.D.

Die Bedrohung der Streitkräfte in Auslandseinsätzen durch Gegenstände, welche die verschiedenste Explosivstoffe enthalten können  - sogenannte IEDs (Improvised Explosive Devices) wird aktuell anschaulich in den Medien wiedergegeben. Zum Schutz werden abstandsfähige Detektionsverfahren benötigt, welche quasi in Echtzeit diese Objekte sichtbar machen und somit rechtzeitig durch entsprechende Alarme vor ihnen warnen können. Dies setzt aber voraus, dass man den Explosivstoff auf Oberflächen im Spurenbereich oder aber als eigentliche Ladung innerhalb von Gegenständen identifizieren kann. Hierzu wurden in der Vergangenheit bereits verschiedene Techniken auf ihre Anwendbarkeit hin bewertet.

Das  Forschungsvorhaben L.I.E.D. zielt nun auf die Identifizierung von IEDs durch den Nachweis des Explosivstoffes im Innern von Gegenständen, wenn möglich abstandsfähig.

Der Schwerpunkt besteht in der Entwicklung einer LASER-basierten, intelligenten Bohrtechnik zur Erkennung von IED`s. Intelligent bedeutet in diesem Zusammenhang die Materialerkennung mit dem Schwerpunkt bei der Detektion von Explosivstoffen.
Im Interesse dieser Arbeit liegt die Weiterentwicklung der Laser-Technologie in Hinblick auf ein miniaturisiertes System, mit dem zunächst die Hülle eines Behältnisses durchdrungen und anschließend sein Inhalt analysiert werden kann.

Das Ziel besteht insgesamt darin, die Machbarkeit und Einsetzbarkeit neuer LASER zum Durchbohren von IED Hüllenmaterialien und weiteren zusätzlichen Verpackungen, sowie die gleichzeitige Detektion der entstehenden Gaskomponenten zu zeigen. Hierzu müssen realistische IED Nachbauten konzipiert und hergestellt werden, mit denen ein Test der LASER Systeme möglich wird. Letztendlich soll die Gesamtentwicklung darauf hinzielen, ein LASER Bohrsystem zusammen mit einer geeigneten Diagnostik der entstehenden Gaskomponenten auf einem mobilen Robotersystem zu integrieren, mit dem aus sicherer Entfernung Untersuchungen an unbekannten Objekten durchgeführt werden können. Es sollte zusätzlich die Fähigkeit gewonnen werden, auch mit ABC-Kampfmitteln verbundene IED (leichter) identifizieren zu können.

Hierzu erforschen wir neue Ansätze und entwickeln Lösungsvorschläge.